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Sonnenschein 9. August 2008 um 11:28 Uhr

Die Sonne scheint. Ja, das sollte sie auch tun, denn es ist Sommer. Trotzdem freut es mich. Die letzten Tage war das Wetter nämlich gar nicht so gut. 

Und nun sitze ich hier, viertel nach 11 am sonnigen Vormittag, auf dem Sofa bei meinem Kumpel im Wohnzimmer, habe aufgeräumt und bin schon geduscht und gebe ebendiesem noch ´ne Viertelstunde, bevor ich dann doch meine Sachen packe und meinem Ruf, ständig schon „früh morgens“ nach einer langen Nacht wie vom Erdboden verschluckt verschwunden zu sein, gerecht zu werden versuche… Ich kann es meiner Frau auch nicht antun, noch länger weg zu bleiben. Sie hat die ganze Woche die Kids zu Hause und bin ihr ja schon sehr dankbar, das ich gestern doch noch spontan mal eben abhauen konnte…

Nett wars hier, wenngleich wir - also ich und die beiden Kumpel, mit denen ich das vom Baumarkt wegen eines Einkaufs von über 50 € (für ne Arbeitsplatte) gesponserte Fässchen Alt leerte, langsam alt werden. So endete die Nacht dann für den einen bereits um drei, denn da kam unsere Bahn, und für uns um kurz nach vier -> Der Endgegner von Tekken war mit den zufallenden Augen NICHT mehr zu bezwingen. Uh, bin erschüttert. Und das nach NUR einem kleinen Fässchen Bier.

Die vergangenen Monate haben also ihre Spuren hinterlassen. Naja, und wenn man ehrlich ist: Die vergangenen 31 Jahre auch… *heul*

Wird schon.

Ich habe jetzt ernsthafte Absichten entdeckt, mit dem Meditieren anzufangen. Neeein, nicht so bekloppt jeden Tag stundenlang das entstehen der Popel in der Nase zu fühlen. Eher: Jeden Tag eine Viertelstunde mal an gar nichts denken. Macht das schon wer? Wie fängt man am besten an? Klingt banal, ist aber gar nicht so trivial. Erstmal den Anfang machen. Gar nicht so leicht. Welche Position sollte man einnehmen? Egal? Wie erinnert man sich dran? Wie bleibt man regelmäßig dabei? Vielleicht müsste ich dem ganzen mal mehr Stellenwert einräumen. 

In diesem Sinne: ooooommmmmmm

Mut zur Entschleunigung. 31. Juli 2008 um 07:35 Uhr

Tritt mal bitte jemand auf die Bremse? 

Was hab ich wohl die letzten Tage gemacht? Das letzte Posting in diesem Blog beschäftigte sich mit Ressourcenplanung, Selbstmanagement und Organisation. Und jetzt? Ist der 31. Am 23. hab ich zuletzt geschrieben. Was fehlte, war mal wieder die Zeit. Naja, ich gestehe, auch ein wenig die Lust, denn unerwarteterweise gibt es gerade doch ein paar warme Tage. Juchuu!

Ich, viele andere, wir alle sollten lernen, etwas zu entschleunigen. Ich freue mich jetzt schon auf den Urlaub im September. Jaaa, natürlich kommen die Kinder mit. Jaaa, natürlich gibt es auch dort viel zu tun. Aber wie entsteht das Phänomen, das einen im Urlaub entspannter sein lässt? Ich glaube, in erster Linie ist es der Faktor der Distanz. Man kennt das: Fährt man nicht weg, ist es auch kein Urlaub. 

Und darauf freue ich mich. 2 Wochen Ostsee, 2 Wochen Timmendorfer Strand. Laufen, spazieren, Sandburgen bauen und einfach nur weg sein. Und sollte es auch regnen: Egal, wir sind weg.

Selbst als im ähnlichen Urlaub letztes Jahr an 4 Tagen morgens ein einstündiges Gespräch mit dem Büro wegen EDV Problemen notwendig wurde…: Man legt auf, und alles ist vergessen. ICH FREU MICH!

In diesem Sinne: Durchhalten und auf die Bremse treten. Immer. Denn sich nur am Urlaub festhalten, rettet einen auch nicht vor dem Herzinfarkt. Oder? Gibt es einen, der dagegen spricht?

An alle Überlasteten 23. Juli 2008 um 21:08 Uhr

 

Es fehlt die Zeit.

Kennt Ihr das? Man sprudelt vor Ideen, hat eine kreative Phase, will lernen, lernen, lernen und neue Dinge probieren, wird mit Aufgaben konfrontiert, hat noch ein Pensum an Dingen, die liegengeblieben sind, ist den ganzen Tag beschäftigt… Und Abends geht man ins Bett, freut sich, was man alles geschafft hat und ist direkt im nächsten Moment wieder erschrocken, wie wenig der Sachen von der Liste man eigentlich abhaken konnte. *rrr* 

Und dann geht das ‘ne Zeit lang gut, bis man plötzlich völlig abgebrannt ist. Zeit für was Neues.

Vor einiger Zeit habe ich mir einmal die Diamantversion von Simplify your Life angeschafft. Tolles Buch, tolle Strategie. Hat mir geholfen. Dann wurden die Zwillinge geboren. Vorbei mit Vereinfachung. Okay, die werden auch irgendwann groß - aber die Ungeduld frisst mich auf. Wie Eingangs schon erwähnt: man will Neues probieren, weiterkommen, lernen. Ja, ich weiß, irgendwann wird es besser. Aber wann? Das Buch liegt jetzt auf dem Schreibtisch und wartet darauf, das ich weitermache. Ich bin - ehrlicherweise muss ich das ja zugeben - bis ca. Seite 30 gekommen. Aber empfehlenswert ist es trotzdem für alle, die in ihrem Leben nach eigenem Gefühl zu viel Zeit für Dinge verplempern, die sie nicht vorwärtsbringen, die mit ihren Anforderungen nicht zurecht kommen und denen einfach keine Zeit für sich selbst und Neues bleibt. Hilft also wirklich. Schlecht nur, wenn die Zeit zum Zeitsparen fehlt.

Mit dieser Zielgruppe umschreibe ich jetzt im übrigen keine Menschen, denen langweilig ist, sondern die, die vielmehr permanent unter Strom stehen. 

“MUT ZUR ENTSCHLEUNIGUNG ist das Stichwort mein Ingo. Jetzt kommst Du.” - frei nach Dittsche :-)

Was zusätzlich hilft, ist vor allem ein ordentliches Informations- und Taskmanagement, denn wer den Überblick verliert, der hat verloren. Oder wie heisst es noch so schön:

Wer nichts weiß, muss alles glauben.

Also heisst die Devise: Penibel alle Aufgaben, ToDo’s und wichtige Informationen notieren, Gesprächsergebnisse festhalten, E-Mails, Bookmarks etc. archivieren, eigene Standards für Informationsmanagement einrichten. Lieber mehr Zeit mit dem pedantischen Festhalten von Informationen verbringen, als im Nachhinein ewig nach Dingen suchen zu müssen oder gar nicht mehr zu wissen, was man nun mit z.B. dem Kollegen vereinbart hat. Man kommt immer in Erklärungsnot und fischt im Trüben.

Was aber nun tun?

Hiermit starte ich eine Serie, die zum einen mir selbst wieder dienen soll, mich auf die notwendigen Aufgaben und Schritte für das Halten von Ordnung zu besinnen und diese auch einzuhalten - und das ist wirklich schwer. Zum anderen soll sie aber auch ähnlich Belasteten helfen, in dem sie meinen Weg nachvollziehen. Vielleicht habe ich interessante Anregungen und Lösungen parat, die manch anderer auch nutzen kann. 

Nur, das ich das auch nicht vergesse (da gehts schon los), ich möchte berichten über: 

  • Aufgaben- / Taskmanagement
  • Adressmanagement
  • Bookmarks und Notizen
  • Dokumentenmanagement
  • Ideenverwaltung
  • Teamarbeit

…und was mir sonst noch so einfällt.

 

Lasst Euch überraschen.

Nur eines vorab: Der Weg ist steinig - und leider auch das Ziel.

nä, watt hamm wa jelacht 22. Juli 2008 um 21:36 Uhr

Damals - jaaa, lang ist es her. RTL Samstagnacht. Wie alt waren wir? 16? Ich denke, das passt. Und gestern beim Autofahren fiel mir plötzlich ein Name ein: Michel Courtemanche. Ein Kanadier, der bei Samstagnacht des häufigeren aufgetreten ist. Und eine Nummer haben wir uns damals immer wieder gewünscht, nochmal in der Wiederholung zu sehen. Heute lässt sie sich jederzeit wieder ansehen. Danke Youtube.

Natürlich hat sie etwas den Zauber verloren - doch trotzdem: Samurai hi haa. :-)

ich und mein Pod 22. Juli 2008 um 09:31 Uhr

 

blacknano

Ich hätt es ja nicht gedacht. Ich habe es mir zwar gewünscht, aber geglaubt hab ich es nicht. Was jetzt? Das die ganzen arroganten Mac-ianer irgendwie Recht behalten. Damals, vor meinem MacBook Pro. 

Klar, ich meine, gereizt hat mich das schon immer, so als grafikorientierter Technik- und Designliebhaber. Und schöner sahen sie schon immer aus, die Screenshots von Photoshop oder Safari, wenn denn auf dem Mac erstellt. Aber das es mich auch so packt und ich feststelle, das Arroganz eben genau das nicht ist, sondern einfach nur Grundzufriedenheit mit schlicht funktionierenden Gebrauchsgegenständen, hätte ich nun wirklich nicht erwartet. Dazu aber in dieser Kategorie in der nächsten Zeit mehr.

Meine neuste Errungenschaft: Ein schwarzer Nano. Wieso kein Classic, wo doch der Preisunterschied zum zehn mal mehr fassenden Player schlappe 25 Öcken ausmacht? Weil ich was kleines, feines fürs Laufen brauchte. Und mal echt: Wer mit 8 Gb nicht auskommt, der sollte sich nen Schleppmac kaufen. Wie schnell ist “mal eben synchronisiert”? 

Aber ich schweife ab. Was ich sagen wollte: 

Hammer.

Ich bin mal wieder und immernoch und immerwieder begeistert. Viel gesehen, viel gelobt hörte ich oft von Kumpeln oder Kollegen Lobgesänge hinsichtlich der kleinen, handlichen Musiksammler. Aber diesen Komfort kann man sich nicht vorstellen, den muss man erleben.

Okay. Ich will aber nicht weiter in Lobhymnen schwelgen ohne auch nur ein Wort über die Gründe derer zu verlieren: 

Von der schlichten Eleganz mal abgesehen ist es die reine Funktionalität, die mich überzeugt. Ich schliesse das Gerät an mein MacBook an, iTunes sagt: Hey, da ist Dein I-Pod. Willste den registrieren oder direkt loslegen? Und “loslegen” bedeutet einfach: Intuitive Bedienkonzepte die einem auch Dinge abnehmen, die man sich zwar wünscht, nach denen man aber nicht zu fragen wagt.

So muss man lediglich in iTunes einstellen, welche Playlists übertragen werden sollen und “flupps”, passiert das. Gleiches mit Podcasts (klar, iPOD -> wir haben es hier mit dem klassischen POD zu tun, iTunes ist der Standard-Podcatcher schlechthin), mit Videos etc. 

Ändert man die Inhalte der Playlists oder ändern diese sich automatisch - sofern man intelligente Wiedergabelisten synchronisieren will, werden die Änderungen beim nächsten Connect übernommen. Sind neue Versionen der Podcasts vorhanden, werden diese übertragen.

Okay, werden jetzt einige sagen: Sollte so funktionieren. Standard. 

Aber jetzt kommts: Beginne ich einen Podcast am Rechner zu  hören, starte ihn dann nach Sync auf dem Pod, startet er an der Stelle, an der ich aufgehört habe. Auf dem Pod sind immer nur die aktuellsten ungesehenen / gehörten Podcasts vorhanden, der Rest wird automatisch vom iPod entfernt. Gehörte Songs werden automatisch auch wieder an iTunes gemeldet, damit “Lieblingslieder”-Playlists auch offline generiert werden können. Genauso ist es, wenn am iPod Tracks bewertet werden. Auch das wird zurück synchronisiert. Ich kann auch am iPod neue Wiedergabelisten generieren, diese dann zurück synchronisieren. Alles kein Problem. 

Zusätzlich hat das Teil die Funktion, das Adressbuch und den Kalender zu synchronisieren, Spiele an Bord, von denen ich gleich wenigstens noch eines kurz erwähnen muss und ein paar nette kleine weitere Features, die neben dem anderen aber nicht ins Gewicht fallen. 

Alles in allem ist es - wie ich inzwischen von Apple gewohnt bin - ein Gerät, das einem die Wünsche von den Augen abzulesen scheint. Durchdachtes Konzept, funktionierend und komfortabel umgesetzt. Alle anderen MP3 Player sind schlichtweg Geld- und was viel wichtiger ist: Zeitverschwendung.

PS: Zum Spiel Musikquiz: Ein Kollege war ganz begeistert, berichtete er doch von eben diesem Spiel, das ich mir ehrlich gesagt noch nicht genau angesehen hatte. Aber in einem Modus generiert die Software Fragen aus der eigenen Musiksammlung auf dem Pod, fragt nach Covern, spielt Titel an und fragt nach dem Erscheinungsjahr etc. Sehr witzig und gut gemacht.

ein neuer Anfang… 21. Juli 2008 um 14:20 Uhr

 


Viel ist geschehen, seit ich zuletzt diese Seite besuchte. Und wer tut sich dann nicht schwer, wieder einzusteigen? Natürlich gibt es Gründe, für die lange Abstinenz. Ich könnte jetzt beginnen sie alle aufzuzählen… Lust hab ich dazu keine. :o) Viel lieber berichte ich ab jetzt Neues.

 

Trotz allem sollen die letzten Monate nicht einfach so unter den Tisch fallen. Deshalb hier ein kurzer Abriss: 

  • Januar:
    Mal wieder ein Monat mit zig Projekten, die ja unglaublich schnell und dringend fertigwerden  mussten. Das ganze natürlich noch etwas erschwert durch die Schwangerschaft meiner Frau. Viel zu tun, einfach auch teilweise keine Lust zu schreiben. Ideenmangel gibt es ja glücklicherweise nie.
  • Februar:
    Am 26. wurden unsere beiden Mädels (eineiig) auf die Welt geholt, nachdem die liebe Jule um kurz nach vier Uhr morgens meinte, ein Loch in die Fruchtblase pieksen zu müssen. 8 Wochen zu früh waren wir dann knappe 4 Stunden später Eltern von 3 Kindern. So schnell kann’s gehen.  
  • März:
    Es folgten 5 Wochen, in denen die beiden Mäuse noch im Krankenhaus verweilten um zu wachsen, das richtige Atmen und Essen zu lernen und diverse Untersuchungen zu überstehen. DAS war fast schon die Krönung an Aufwand - wenngleich sich dieser natürlich gelohnt hat. Aber: Morgens früh raus, Arbeiten fahren, nach der Arbeit jeden Tag 2-3 Stunden ins Krankenhaus, nach Hause um für den Rest der Familie da zu sein, arbeiten, schlafen… 
  • April:
    De Mädels kommen nach Hause, ich hab’ 2 Wochen Urlaub. Nur wirklich Urlaub war das nicht. Wer Kinder hat, der weiß, das gerade die erste Zeit des Schlafentzugs die schlimmste ist. Irgendwann gewöhnt man sich an alles, aber DAS war schon hart. Die beiden waren es gewohnt, alle 3 Stunden zu essen. Das haben sie auch tapfer beibehalten - wenigstens die erste Zeit. Wenig aber oft war die Devise. Und wir dachten: Okay, die Krankenhauszeit ist noch zu toppen.
  • Mai + Juni:
    So langsam pendeln sich das Essen und die täglichen Dinge ein. Man kann nicht sagen, das das spurlos an uns vorbei geht, aber die Handgriffe sind routiniert. Schlimmer ist, das die beiden eine Menge Arbeit verursachen, am liebsten zu unterschiedlichen Zeiten wach sind und schreien, absolute Spuckkinder sind und die eigenen Klamotten mehrmals täglich komplett mit bereits getrunkener Milch tränken und einfach viel Aufmerksamkeit verlangen. Und der große Bruder möchte natürlich auch beachtet werden. Alles in allem nimmt Sohnemann die ganze Situation recht gefasst auf. Er ist lieb, kümmert sich und hilft, wo er kann. Und doch nervt auch ihn bisweilen das Gebrülle, die schlechte Laune seiner Eltern und das ständige Chaos. Aber: Es lässt sich halt eben nicht ändern…
  • Juli: 
    Juchuu! Die Mädels kommen nun meistens nur noch einmal in der Nacht, dann erst wieder früh morgens. Sie haben begonnen zu lächeln, nach Dingen zu greifen, die Welt zu beobachten und aufmerksam zu sein. Es geht voran. Sie wiegen nun beide über fünf Kilo und gaaaanz langsam ist eine leichte Besserung zu spüren.
    Ich muss sagen - auch an dieser Stelle nochmal: Respekt und große Hochachtung vor meiner Frau, in deren Haut ich trotzdem nach wie vor nicht stecken möchte, wenn ICH morgens ins Büro fahren darf. Im Büro ist es auch anstrengend, zig Projekte stehen an, viele viele Dinge müssen eilig fertig werden, an allen Ecken gibt es neue Baustellen. Aber mit dem, was sie jeden Tag mit der Saubande durchmacht, ist das nicht vergleichbar. Das sie auf dem Zahnfleisch geht, ist nachvollziehbar. Aber, es wird langsam und stetig besser.

JulchenNun sehen wir bereits den September herbei. Hier sollen die kleinen dann endlich langsam feste Nahrung bekommen. Das spucken müsste dann erfahrungsgemäß langsam besser werden. Wenn nun auch in Deutschland der Sommer - wenigstens weniger Regen - Einzug halten würde, wäre uns auch sehr geholfen. Wenn die Oma endlich aus der Kur zurückkommt, der Frechdachs wieder dreimal die Woche in die Spielgruppe kann, der Mann mit dem Geldkoffer endlich vor der Tür steht…
 

Dann, ja dann sehe ich ein Licht am Ende des Tunnels. Bis dahin heisst es: Geduld cherie. 

frohes neues 2. Januar 2008 um 15:29 Uhr

Eine Überschrift, die wohl mehr als jede andere in diesen Tagen über diversen bloggings thront.

Egal. Ich wünsche allen ein frohes, neues und erfolgreiches Jahr mit vielen positiven Erfahrungen und Erlebnissen. Und ich wünsche mehr Motivation als mir.

Da übersteht

man gerade die wirklich stressigen freien Weihnachtstage - stressig im Sinne der Familienverpflichtungen und Magentätigkeiten - und schon sitzt man wieder im Büro und überlegt, wo man aufgehört hat.

 

Nahtloses anknüpfen ist Wunschdenken. Eventuell spielt hier auch der Erinnerungsverlust aufgrund diverser privater Alkoholtests in den letzten zwei Wochen eine Rolle. Also: Aufgabe für heute ist definitiv schon einmal das Aufschreiben aller ToDo’s, die einem noch einfallen. Und das verdrängen

der zuletzt erlebten Dinge, das vergessen von Rotkohl mit

 

Klössen, Fleisch und Saucegeschmack (damit man sich auf nächstes Weihnachten freuen kann) und das angewöhnen des alten Trotts: Aufwachen, aufstehen, arbeiten gehen.

 

Irgendwie ist der Trieb zur Selbstverwirklichung noch nicht aus dem Urlaub zurück. Schauen wir,

wie es morgen wird. Dabei weiterhin die äußerst strange Playlist von oliviaerased.

 

Und wenn der morgige Tag dann wieder mit meinem besten Weihnachts- geschenk seit Jahren entspannt begonnen hat, dann sehen wir weiter. Schacka, es kann nur besser werden.

Nachteile… 8. November 2007 um 15:29 Uhr

Der Nachteil an Seminaren ist: Man ist nicht wirklich im Büro um Dinge zu erledigen und alles stapelt sich noch mehr - bzw. betreten Leute das unbewachte Büro um  zum geordneten Chaos auch noch Unordnung zu bringen.

Der Nachteil an ODBC Verbindungen auf AS400 Systeme ist: Man möchte die AS400 Systeme aus dem Fenster schmeissen, weil eine Abfrage mehr Zeit als notwendig benötigt, bloss weil sie Sch… Verbindung so kriecht. “So kann isch net arbeite… der lustische Glückshase ist ein Arschloch.”

Der Nachteil am Herbst: Man friert, nur weil es draussen kalt aussieht.

Der Nachteil am Mac Book Pro, das ich mir so wünsche: Der Preis. (Freue mich natürlich über Spenden. Klar.)

Der Nachteil am heutigen Tag: Er hat angefangen.

So, jetzt ist es gut. Schönen Tag noch.