Ich hätt es ja nicht gedacht. Ich habe es mir zwar gewünscht, aber geglaubt hab ich es nicht. Was jetzt? Das die ganzen arroganten Mac-ianer irgendwie Recht behalten. Damals, vor meinem MacBook Pro.
Klar, ich meine, gereizt hat mich das schon immer, so als grafikorientierter Technik- und Designliebhaber. Und schöner sahen sie schon immer aus, die Screenshots von Photoshop oder Safari, wenn denn auf dem Mac erstellt. Aber das es mich auch so packt und ich feststelle, das Arroganz eben genau das nicht ist, sondern einfach nur Grundzufriedenheit mit schlicht funktionierenden Gebrauchsgegenständen, hätte ich nun wirklich nicht erwartet. Dazu aber in dieser Kategorie in der nächsten Zeit mehr.
Meine neuste Errungenschaft: Ein schwarzer Nano. Wieso kein Classic, wo doch der Preisunterschied zum zehn mal mehr fassenden Player schlappe 25 Öcken ausmacht? Weil ich was kleines, feines fürs Laufen brauchte. Und mal echt: Wer mit 8 Gb nicht auskommt, der sollte sich nen Schleppmac kaufen. Wie schnell ist “mal eben synchronisiert”?
Aber ich schweife ab. Was ich sagen wollte:
Hammer.
Ich bin mal wieder und immernoch und immerwieder begeistert. Viel gesehen, viel gelobt hörte ich oft von Kumpeln oder Kollegen Lobgesänge hinsichtlich der kleinen, handlichen Musiksammler. Aber diesen Komfort kann man sich nicht vorstellen, den muss man erleben.
Okay. Ich will aber nicht weiter in Lobhymnen schwelgen ohne auch nur ein Wort über die Gründe derer zu verlieren:
Von der schlichten Eleganz mal abgesehen ist es die reine Funktionalität, die mich überzeugt. Ich schliesse das Gerät an mein MacBook an, iTunes sagt: Hey, da ist Dein I-Pod. Willste den registrieren oder direkt loslegen? Und “loslegen” bedeutet einfach: Intuitive Bedienkonzepte die einem auch Dinge abnehmen, die man sich zwar wünscht, nach denen man aber nicht zu fragen wagt.
So muss man lediglich in iTunes einstellen, welche Playlists übertragen werden sollen und “flupps”, passiert das. Gleiches mit Podcasts (klar, iPOD -> wir haben es hier mit dem klassischen POD zu tun, iTunes ist der Standard-Podcatcher schlechthin), mit Videos etc.
Ändert man die Inhalte der Playlists oder ändern diese sich automatisch - sofern man intelligente Wiedergabelisten synchronisieren will, werden die Änderungen beim nächsten Connect übernommen. Sind neue Versionen der Podcasts vorhanden, werden diese übertragen.
Okay, werden jetzt einige sagen: Sollte so funktionieren. Standard.
Aber jetzt kommts: Beginne ich einen Podcast am Rechner zu hören, starte ihn dann nach Sync auf dem Pod, startet er an der Stelle, an der ich aufgehört habe. Auf dem Pod sind immer nur die aktuellsten ungesehenen / gehörten Podcasts vorhanden, der Rest wird automatisch vom iPod entfernt. Gehörte Songs werden automatisch auch wieder an iTunes gemeldet, damit “Lieblingslieder”-Playlists auch offline generiert werden können. Genauso ist es, wenn am iPod Tracks bewertet werden. Auch das wird zurück synchronisiert. Ich kann auch am iPod neue Wiedergabelisten generieren, diese dann zurück synchronisieren. Alles kein Problem.
Zusätzlich hat das Teil die Funktion, das Adressbuch und den Kalender zu synchronisieren, Spiele an Bord, von denen ich gleich wenigstens noch eines kurz erwähnen muss und ein paar nette kleine weitere Features, die neben dem anderen aber nicht ins Gewicht fallen.
Alles in allem ist es - wie ich inzwischen von Apple gewohnt bin - ein Gerät, das einem die Wünsche von den Augen abzulesen scheint. Durchdachtes Konzept, funktionierend und komfortabel umgesetzt. Alle anderen MP3 Player sind schlichtweg Geld- und was viel wichtiger ist: Zeitverschwendung.
PS: Zum Spiel Musikquiz: Ein Kollege war ganz begeistert, berichtete er doch von eben diesem Spiel, das ich mir ehrlich gesagt noch nicht genau angesehen hatte. Aber in einem Modus generiert die Software Fragen aus der eigenen Musiksammlung auf dem Pod, fragt nach Covern, spielt Titel an und fragt nach dem Erscheinungsjahr etc. Sehr witzig und gut gemacht.
Tags: begeisterndes, ipod, mac, nano
Kategorie: , mac |
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